08:15

09:30
Room:
Arena

Film

1.01.1
Filmvorführung: Media Running Amok

Thomas Görger (Düsseldorf DE)

Filmvorführung und Vortrag des Filmemachers Thomas Görger

Filmvorführung: "Media Running Amok"

Trailer

Die Freie Universität Berlin und das Dart Center Deutschland/Europe haben erstmals einen Lehrfilm zum Umgang von Medien mit der Darstellung sogenannter hochexpressiver, zielgerichteter Gewalt erstellt. Am Beispiel der Berichterstattung über den Amoklauf an der Albertville-Realschule in Winnenden, bei dem am 11. März 2009 16 Menschen ums Leben kamen, erläutern Betroffene und Experten, wie sich das Verhalten der Medien und deren Berichterstattung auf die Menschen auswirkt. Der 23-minütige Film „media running amok?“, der im Rahmen des BMBF-Forschungsverbundes TARGET (Tat- und Fallanalysen hochexpressiver, zielgerichteter Gewalt) entstand, wird gezeigt.

In der 23-minütigen Dokumentation „media running amok?“ erläutern Betroffene wie Gisela Mayer vom Aktionsbündnis Winnenden, ehemalige Schüler der Albertville-Realschule, Frank Nipkau vom Waiblinger Zeitungsverlag sowie Experten aus dem TARGET-Verbund und dem zugehörigen Beirat, wie sich das Verhalten der Medien und die Berichterstattung auf Betroffene auswirkt und Gewalttaten durch Täterdarstellungen sogar fördern können. Bislang gibt es in der Aus- und Fortbildung von Journalisten wenig Kenntnis darüber.

Hochexpressive Gewalttaten können sich jederzeit ereignen, wie zuletzt das Flugzeugunglück einer Germanwings-Maschine im März 2015 gezeigt hat. Die Dokumentation zeigt deshalb auch, wie Journalisten über solche Ereignisse qualitativ, professionell und verantwortungsvoll berichten können, ohne dabei Betroffenen und Angehörigen zu schaden und ethische Grenzen zu überschreiten.

Der Film ist nicht nur für Journalisten von Interesse, sondern für alle Fachleute, die mit traumatisierten Menschen in Kontakt kommen.

Webseite von Thomas Görger

Thomas Görger

08:15

09:30
Room:
Szenario 1

Workshop

08:15

09:30
Room:
Szenario 2

Police & Justice - Session 1

1.03.1
Opfer von Gewalt- und Sexualdelikten im Strafverfahren: Auswirkungen von Traumafolgestörungen, welche bei der Ermittlung / Einvernahme berücksichtigt werden sollten.

Dr. med. Erwin Lichtenegger
Angela Ohno

Opfer von Gewalt- und Sexualdelikten im Strafverfahren: Auswirkungen von Traumafolgestörungen, welche bei der Ermittlung / Einvernahme berücksichtigt werden sollten.

Inhalt:

  • Welche psychischen Auswirkungen einfache und komplexe Traumatisierungen haben können
  • Wie sich Traumafolgestörungen im Ermittlungsverfahren auswirken können
  • Hilfreicher Umgang mit den Betroffenen bei Auftreten posttraumatischer Symptomatik während der Befragung
  • Wie Traumafolgestörungen anhand posttraumatischer und dissoziativer Symptomatik erkannt und verstanden werden können

Dr. med. Erwin Lichtenegger
Angela Ohno

08:15

09:30
Room:
Bellavista 2

Workshop

08:15

09:30
Room:
Bellavista 3+4

Workshop

08:15

09:30
Room:
Bellavista 5

Workshop

08:15

09:30
Room:
Orione

Symposium

Des réponses à multiples facettes à la maltraitance des enfants suspectée ou confirmée : la recherche scientifique et la pratique clinique en Suisse
Chairperson: Sarah Stauffer

08:15

09:30
Room:
Sopra Grande

SAPPM/ASMPP Session 1

1.08.1
Begrüssung

Dr. A. Minzer Rothrist

1.08.2
Geist und Körper bei traumabezogener Dissoziation: Theorie, Diagnostik und Behandlung

Ellert R.S. Nijenhuis, PhD

08:15

09:30
Room:
Sopra 3

Symposium

Menschen mit geistigen Behinderungen und Polytrauma: eine Fallstudie von Notfallmedikation (Ulrich Elbing) und Teamdynamiken als Hinweise auf vorher unerkannte komplexe Traumatisierungen (Birgit Mayer)
Chairperson: Birgit Mayer

08:15

09:30
Room:
Sopra 1+2

Workshop