11:15

12:30
Room:
Arena

Symposium

2.01.1
Paradigmenwechsel: Von der „kirchlichen“ Ehrlichkeit zu einer ehrlichen Kirche

Felix Gmür, Bischof von Basel
Pater Martin Werlen

Paradigmenwechsel: Von der „kirchlichen“ Ehrlichkeit zu einer ehrlichen Kirche

Inhalt:

Die eigenen Augen öffnen und der Versuch, anderen die Augen zu öffnen. Ein Erfahrungsbericht

P. Martin Werlen, Benediktinermönch des Klosters Einsiedeln. Von 2001-2013 Abt des Klosters und in dieser Zeit als Mitglied der Schweizer Bischofskonferenz unter anderem zuständig für das Fachgremium „Sexuelle Übergriffe“.

Sexuelle Übergriffe waren bis vor kurzer Zeit in der Gesellschaft ein Tabu. Sich diesem Thema zu stellen ist keine Schalterdrehung, sondern ein Prozess. Aufgrund der eigenen Erfahrungen schildert der Referent, wie er selbst mit dem Thema umgegangen ist, was den Prozess zu einem anderen Umgang bei ihm ausgelöst hat und wie er versucht, andere auf diesen Prozess mitzunehmen.

Eine gewagte Entwicklung: Aufarbeitung, Transparenz, Nulltoleranz, Professionalität und Prävention.

Felix Gmür, Bischof von Basel, Vizepräsident der Schweizer Bischofskonferenz und deren Vertreter im nationalen Fachgremium „Sexuelle Übergriffe im kirchlichen Umfeld“

Seit 2002 hat die Katholische Kirche in der Schweiz verschiedene Massnahmen getroffen, um sich dezidiert auf die Seite der Opfer sexueller Übergriffe im kirchlichen Umfeld zu stellen. Vieles ist inzwischen anders geworden, aber manches muss noch anders werden.

Diese Vorträge werden in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Bischofskonferenz angeboten. Die Schweizerische Bischofskonferenz ist Partner des ESTD 2017-Kongresses.

11:15

12:30
Room:
Szenario 1

Symposium

Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR): Neurobiological Mechanisms and Clinical Applications

11:15

12:30
Room:
Szenario 2

Police & Justice Session 2

2.03.1
Vorgehen nach einer Sexualstraftat: Allgemeine Empfehlungen für Traumatherapie, Ermittlungen und Justiz

Dr. med. Jan Gysi
Dr. jur. Peter Rüegger

Vorgehen nach einer Sexualstraftat: Allgemeine Empfehlungen für Traumatherapie, Ermittlungen und Justiz

Inhalt:

  • Abstimmung Strafverfolgung mit der Therapie, gegenläufige Interessen, und Dynamik von Strafverfahren und Traumatherapie
  • Gedächtnisprotokoll
  • Videobefragung?
  • Psychosoziale Vernetzung und Aufklärung (vgl. insb. den Buchbeitrag Kaiser/Behnen)
  • Frage der Kontamination der Aussagen durch die Therapie (Stichwort: „Suggestion durch Therapeut/in“)
  • Inhalte der Therapie, Interessenskonflikte, Auseinandersetzung mit der Fragestellung
  • Protokollierung der postraumatischen Symptomatik (Therapeut/in)
  • Stabilisierende Traumatherapie & Traumakonfrontation während laufendem Gerichtsverfahren?

Dr. med. Jan Gysi
Dr. jur. Peter Rüegger

11:15

12:30
Room:
Bellavista 2

Single Paper

Medication

11:15

12:30
Room:
Bellavista 3+4

Single Paper

Resilienz und Stressreaktion

11:15

12:30
Room:
Bellavista 5

Workshop

Shame and its relationship to dissociation in chronic trauma-related disorders: Conceptualization, empirical findings and implications for treatment

11:15

12:30
Room:
Orione

Single Paper

Prévention et intervention

11:15

12:30
Room:
Sopra Grande

SAPPM/ASMPP Session 2

2.08.1
Conduite à tenir en cas de malaise dissociative

Dr. med. Duc Lê Quang

2.08.2
Unmittelbar nach dem Trauma: Welche Strategien haben sich bewährt?

Christoph Müller-Pfeiffer

11:15

12:30
Room:
Sopra 3

Workshop

Attachment Foccused Phase Oriented Treatment of Complex Trauma in Children and Adolescents

11:15

12:30
Room:
Sopra 1+2

Workshop

Maladaptive daydreaming – evidence for a dissociative absorption disorder